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Modul 4 von 6

Fortbildungs- und Unterstützungsplanung fürs Kollegium

20 Min. Lesezeit

Was du in diesem Modul lernst

  • Nach diesem Modul kannst du Fortbildungsbedarfe strukturiert erfassen
  • Nach diesem Modul kannst du verschiedene Fortbildungsformate kennen und einordnen
  • Nach diesem Modul kannst du einen groben Fortbildungsplan für 12-24 Monate entwerfen

Fortbildungsbedarfe erkennen

Nicht alle im Team brauchen das Gleiche. Eine gute Fortbildungsplanung beginnt mit einer ehrlichen Bedarfsanalyse:

Einfache Methoden zur Bedarfsanalyse:

Kurze Umfrage (5 Fragen): "Welche KI-Tools kennst du? Welche nutzt du? Was würdest du gerne lernen?" Per Papier, E-Mail oder digitales Tool.

Gespräche in Teamsitzungen: "Wo wünscht ihr euch Unterstützung?" Offene Runde, 10 Minuten reichen.

Rückmeldungen nach ersten Erfahrungen: Wer bereits KI ausprobiert hat, kann berichten, was gut lief und wo es hakte.

Typische Bedarfsgruppen im Team:

Als grobe Orientierung lassen sich vier Typen unterscheiden (mehr dazu in Modul 4): Enthusiasten mit Vorerfahrung, Offene ohne Erfahrung, Skeptische oder Abwartende und wenige Ablehnende. Wie groß die Gruppen sind, ist von Team zu Team verschieden. Die Fortbildungsplanung muss alle abholen.

Fortbildungsformate und ihre Stärken

Externe Fortbildungen (z. B. Landesinstitute, Anbieter wie Fobizz)

Vorteil: Professionelle Durchführung, Zertifikate. Nachteil: Kosten, Terminbindung, nicht immer passgenau.

Interne Workshops (z. B. Pädagogischer Tag, Fachkonferenz)

Vorteil: Passgenau für eure Einrichtung, gemeinsames Erleben. Nachteil: Braucht interne Expertise oder externe Moderation.

Selbstlernangebote (z. B. die kinderleicht.ai-Kurse)

Vorteil: Flexibel, kostenlos, im eigenen Tempo. Nachteil: Weniger Austausch, braucht Eigenmotivation.

Multiplikatoren und Tandems

Vorteil: Kollegiale Unterstützung, niedrige Hemmschwelle. Nachteil: Braucht engagierte Personen und Zeit.

Austauschformate (z. B. KI-Stammtisch, Sprechstunde, Show-and-Tell)

Vorteil: Motivation, Praxisnähe, wenig Aufwand. Nachteil: Braucht regelmäßige Pflege.

Die beste Fortbildungsplanung kombiniert mehrere Formate. Starte mit einem gemeinsamen Grundlagen-Workshop und biete dann Selbstlernangebote und Austauschformate an.

Praxis-Aufgabe

Welche Formate passen zu deiner Einrichtung?

Markiere die Formate, die du dir für die nächsten 12 Monate vorstellen kannst.

Praxis-Aufgabe

Grobe Planung: Nächste 12 Monate

Skizziere in Stichpunkten: In welcher Phase (z. B. erstes Halbjahr, zweites Halbjahr) setzt du welchen Schwerpunkt? Z. B. 'Sep-Dez: Grundlagen-Fortbildung für alle. Jan-Mar: Multiplikatoren aufbauen. Apr-Jul: Erste KI-Projekte in Fachteams.'

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Wissens-Check

0/3

1Du planst eine Fortbildung für ein Team, in dem die meisten keine KI-Erfahrung haben. Welches Format eignet sich am besten als Einstieg?

2Was spricht GEGEN eine reine 'Top-Down'-Fortbildungsplanung, bei der nur die Leitung entscheidet?

3Was ist der größte Vorteil von Multiplikatoren im Team?