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Modul 1 von 6

Was ist ein KI-Workflow?

15 Min Lesezeit

Was du in diesem Modul lernst

  • Nach diesem Modul kannst du erklären, was ein KI-Workflow von einem einzelnen Prompt unterscheidet
  • Nach diesem Modul kannst du die 5 Bestandteile eines guten Workflows benennen und anwenden
  • Nach diesem Modul kannst du typische Workflows aus dem Bildungsalltag beschreiben

Vom Prompt zum Workflow

Im Grundlagenkurs hast du gelernt, wie du gute Prompts schreibst. Das ist die Basis. Aber im Alltag reicht ein einzelner Prompt oft nicht aus. Ein Elternbrief zum Ausflug braucht nicht nur den Text, sondern auch eine Packliste, einen Rücklaufzettel und vielleicht eine Übersetzung. Ein Wochenplan braucht Aktivitäten, Materiallisten und eine Elterninfo.

Ein KI-Workflow verbindet mehrere Schritte zu einem wiederholbaren Ablauf. Statt jedes Mal neu zu überlegen, hast du einen festen Fahrplan: Schritt 1, Schritt 2, Schritt 3. Manche Schritte macht die KI, manche machst du. Am Ende steht ein fertiges Ergebnis.

Die 5 Bestandteile eines guten Workflows

1. Ziel: Was soll am Ende rauskommen? (z. B. ein fertiger Elternbrief)

2. Ausgangspunkt: Was hast du schon? (z. B. Stichpunkte, einen Termin, ein Thema)

3. Schritte: Welche Schritte führen zum Ziel? Markiere, wo KI hilft und wo du selbst handelst.

4. Prüfung: Wer liest gegen? Was muss angepasst werden?

5. Ergebnis: In welcher Form brauchst du das Ergebnis? (PDF, Ausdruck, E-Mail)

Typische Workflows

Elternbrief

  • Anlass und Details notieren
  • KI: Briefentwurf erstellen lassen
  • Gegenlesen und anpassen
  • Optional: KI: Übersetzung erstellen
  • Versand an Eltern

Wochenplan

  • Thema und Rahmenbedingungen festlegen
  • KI: Aktivitäten vorschlagen lassen
  • Auswahl treffen und anpassen
  • KI: Materialliste erstellen lassen
  • Plan finalisieren und teilen

Tipp

Workflow vs. Einzelprompt

Ein Einzelprompt ist wie ein einzelnes Rezept. Ein Workflow ist wie ein Wochenplan fürs Kochen: Du weißt vorher, was du wann machst, was du einkaufen musst und wer was übernimmt. Beides hat seinen Platz, aber bei wiederkehrenden Aufgaben spart der Workflow deutlich mehr Zeit.

Reflexionsfrage

Welche wiederkehrende Aufgabe in deinem Alltag kostet dich regelmäßig Zeit? Könnte ein Workflow helfen?

Nur für dich. Wird nicht gespeichert und nicht bewertet.

Wissens-Check

0/5

1Was unterscheidet einen KI-Workflow von einem einzelnen Prompt?

2Welcher der folgenden Punkte gehört NICHT zu den 5 Bestandteilen eines guten Workflows?

3Warum sind Workflows besonders bei wiederkehrenden Aufgaben sinnvoll?

4Was gehört NICHT zu einem KI-Workflow?

5Was ist der Vorteil eines Workflows gegenüber einem einzelnen Prompt?

Das Wichtigste auf einen Blick

Workflow vs. Prompt: Ein Prompt ist ein einzelner Schritt. Ein Workflow verbindet mehrere Schritte zu einem wiederholbaren Ablauf.

5 Bestandteile: Ziel, Ausgangspunkt, Schritte, Prüfung, Ergebnis.

Manche Schritte macht die KI, manche machst du. Die Kombination spart die meiste Zeit.

Faustregel: Wenn du eine Aufgabe mehr als 3 Mal im Monat machst, lohnt sich ein Workflow.

Praxis-Aufgabe

Deine erste Workflow-Idee

Notiere eine wiederkehrende Aufgabe aus deinem Alltag und skizziere in 3-5 Schritten, wie ein KI-Workflow dafür aussehen könnte. Markiere, welche Schritte die KI übernimmt.

Nur für dich. Wird nicht gespeichert und nicht bewertet.

Praxis-Aufgabe

Workflow-Potenzial erkennen

Welche deiner Aufgaben eignen sich für einen Workflow?