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Datenschutz & Recht

Authentifizierung

Authentifizierung ist die Prüfung, ob jemand, der sich bei einem Dienst anmeldet, die Person ist, für die er sich ausgibt.

Definition

Bei jeder Anmeldung laufen zwei Schritte ab. Du weist dich aus, zum Beispiel mit Benutzername und Passwort. Das System prüft dann, ob die Angaben stimmen, und bestätigt deine Identität. Das BSI nennt den ersten Schritt Authentisierung und den zweiten Authentifizierung. Im Alltag werden beide Wörter meist gleich verwendet. Als Nachweis dienen drei Arten von Faktoren: etwas, das du weißt (Passwort, PIN), etwas, das du besitzt (Smartphone, Chipkarte), und ein körperliches Merkmal (Fingerabdruck). Kombinierst du zwei Faktoren aus verschiedenen Gruppen, nutzt du eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Davon zu unterscheiden ist die Autorisierung. Sie legt erst nach der Anmeldung fest, was du im System sehen und ändern darfst.

Beispiel

Eine Schule führt eine neue Lernplattform ein. Schüler melden sich mit Benutzername und Passwort an. Lehrkräfte sehen dort Noten und Förderpläne und bestätigen ihre Anmeldung deshalb zusätzlich mit einem Code aus einer App auf dem Diensthandy. Nach der Anmeldung sorgen die Rollenrechte dafür, dass eine Lehrkraft nur die Daten ihrer eigenen Klassen öffnen kann.

Weiterführend

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026