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Pädagogik & Didaktik

Kollaboratives Lernen

Schüler erarbeiten gemeinsam ein Ergebnis und stimmen sich dabei laufend ab, statt die Arbeit nur aufzuteilen.

Definition

Beim kollaborativen Lernen arbeitet eine Gruppe am selben Produkt und denkt gemeinsam nach. Die Mitglieder diskutieren, ergänzen sich und entwickeln ein gemeinsames Verständnis der Aufgabe. In der Fachliteratur wird es oft vom kooperativen Lernen abgegrenzt. Dort teilt die Gruppe die Aufgabe auf, jeder bearbeitet einen Teil, und am Ende werden die Teile zusammengesetzt. Im Alltag werden beide Wörter oft gleich verwendet. Gemeinsame Dokumente und Online-Whiteboards machen Zusammenarbeit in Echtzeit möglich. Die KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ nennt das Zusammenarbeiten mit digitalen Werkzeugen als eigene Kompetenz. Klare Rollen und eine Abschlussrunde zum Vorgehen helfen, dass sich alle beteiligen.

Beispiel

Eine vierte Klasse schreibt in Dreiergruppen eine Geschichte in einem geteilten Dokument der Schulplattform. Die Kinder einigen sich zuerst auf Figuren und Ort, schreiben dann abwechselnd und überarbeiten die Sätze der anderen. Die Lehrkraft sieht im Versionsverlauf, wer welche Teile beigetragen hat, und bespricht mit jeder Gruppe, wie sie sich geeinigt hat.

Weiterführend

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026