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Pädagogik & Didaktik

Mediennutzungsregeln

Mediennutzungsregeln sind Absprachen, wann, wie lange und wofür Kinder digitale Medien nutzen. Sie gelten in der Familie, in der Kita oder in der Klasse.

Definition

Mediennutzungsregeln legen fest, welche Geräte und Angebote Kinder nutzen, zu welchen Zeiten und wie lange. Sie regeln auch, was bei Problemen passiert, z. B. bei verstörenden Inhalten oder Streit im Klassenchat. Bezieh die Kinder beim Aufstellen ein und erkläre die Gründe für jede Regel. Passe die Regeln an, wenn die Kinder älter werden oder neue Geräte dazukommen. Für KI-Werkzeuge kommen eigene Fragen hinzu, z. B. ob Kinder einen Chatbot allein nutzen dürfen und welche Angaben sie dort nie machen. Für Familien bieten klicksafe und das Internet-ABC unter mediennutzungsvertrag.de ein Online-Werkzeug an. Damit erstellen Eltern und Kinder gemeinsam einen Mediennutzungsvertrag.

Beispiel

Ein Beispiel aus einer Kita: Das Team möchte Tablets in der Gruppe einsetzen. Mit den Vorschulkindern vereinbart es drei Regeln. Das Tablet gibt es nur in der Medienecke. Eine Fachkraft ist immer dabei. Wenn etwas Gruseliges auftaucht, legt das Kind das Gerät weg und holt eine Fachkraft. Die Kinder malen zu jeder Regel ein Bild. Beim Elternabend stellt das Team die Regeln vor und regt an, zu Hause eigene Absprachen zu treffen.

Weiterführend

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026