Open Source
Software, deren Quellcode offenliegt und unter einer Lizenz steht, die Nutzung, Veränderung und Weitergabe für alle Zwecke erlaubt.
Definition
Ob etwas Open Source ist, entscheidet die Lizenz und nicht der Preis. Die Open Source Initiative legt dafür zehn Kriterien fest. Dazu gehört, dass der Quellcode verfügbar ist und die Lizenz weder Personen noch Einsatzzwecke ausschließt. Open-Source-Software darf sogar verkauft werden. Viele Programme sind aber kostenlos erhältlich. Manche Lizenzen verlangen, dass veränderte Fassungen wieder unter derselben Lizenz weitergegeben werden. Für Schulen und Träger kann Open Source mehr Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern bedeuten. Betrieb, Updates und Support kosten aber trotzdem Zeit oder Geld. Bei KI-Modellen ist der Begriff umstritten. Mehr dazu steht unter Open-Source-Modell.
Beispiel
Ein Beispiel aus der Schulverwaltung: Ein Schulträger setzt für Dateiablage und Videokonferenzen Open-Source-Programme auf eigenen Servern ein. Lizenzgebühren fallen nicht an. Für Einrichtung, Wartung und Datensicherung plant er aber Personal und einen IT-Dienstleister ein.
Verwandte Begriffe
Weiterführend
Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2026