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Datenschutz & Recht

Identitätsmanagement

Die zentrale Verwaltung von Benutzerkonten, Rollen und Zugriffsrechten, z. B. für alle digitalen Dienste einer Schule.

Definition

Beim Identitätsmanagement legt eine Stelle fest, wer ein Konto bekommt, welche Rolle er hat und worauf er zugreifen darf. Das kann der Schulträger, das Land oder die Schule selbst sein. Neue Schüler erhalten ihr Konto, Rollen wie Lehrkraft oder Schüler steuern die Rechte, und wer die Schule verlässt, verliert den Zugang. So bleiben die Daten aktuell, und es bleiben keine vergessenen Konten zurück. Single Sign-On und Rollenrechte bauen darauf auf. Für den Datenschutz zählt, dass angebundene Anbieter nur die Daten bekommen, die sie für ihren Dienst brauchen. Der Vermittlungsdienst VIDIS des FWU verbindet z. B. Landes- und Schulportale mit digitalen Lernangeboten. Schüler und Lehrkräfte melden sich dort mit ihrem vorhandenen Konto an.

Beispiel

Ein Beispiel: Zum Schuljahresende verlassen die Abschlussklassen eine Gesamtschule. Das Sekretariat trägt die Abgänge im Schulverwaltungsprogramm ein. Über das Identitätsmanagement werden die Konten der Schüler in Lernplattform, Schul-Cloud und Mail gesperrt und nach der festgelegten Frist gelöscht. Niemand muss jedes Konto einzeln suchen.

Weiterführend

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026